forum EB 3-2021:

 

 

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Forderungspapier: Für eine zukunftsfähige Weiterbildung

 

Unsere Gesellschaft der Vielfalt, die sich in einem grundlegenden Wandel befindet, benötigt zukunftsfeste Weiterbildung. Die neue Bundesregierung muss gerade angesichts der aktuellen Transformationsprozesse mit einer breit angelegten Digitalisierungsoffensive die beträchtlichen Potenziale der Weiterbildung für Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen nutzen. Damit eine Weiterbildungsoffensive Wirksamkeit entfalten kann, fordern wir – gemeinsam mit den im Rat der Weiterbildung zusammengeschlossenen Organisationen:

  • eine bundesweite strukturelle Verankerung und angemessene finanzielle Ausstattung der Strukturen und Angebote der Weiterbildung,
  • die Anerkennung aller Bereiche der Weiterbildung als gleichwertig und deren Berücksichtigung in der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) sowie
  • eine bundesweite digitale Weiterbildungsoffensive.

 

Der Rat der Weiterbildung – KAW versteht sich als Plattform für Akteure der allgemeinen, politischen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung in Deutschland. Er nimmt Aufgaben der politischen Interessensvertretung wahr und ist Ansprechpartner und Impulsgeber für die Weiterbildung. Die DEAE engagiert sich als Mitglied im Rat der Weiterbildung. Hier können Sie das komplette Forderungspapier nachlesen.

 

 

forum eb 3/21: Europäisches Gemeinwohl stärken

Die nationale Weiterbildungsstrategie ist kaum gemeinwohlorientiert und darum weiterhin einseitig. Nicht zuletzt deswegen sind europäische Themen, Förder- und Kooperationsperspektiven gefragt.

Ausgabe 3/21 des forum erwachsenenbildung unterstreicht nicht nur allgemein die Bedeutung der Gemeinwohlorientierung von Erwachsenenbildung für die europäische Zivilgesellschaft, sie zeigt auch konkrete Anknüpfungspunkte und benennt Entwicklungspunkte der europäischen Weiterbildungspolitik. Außerdem werden angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl die Wahlprogramme der Parteien nach Positionierungen zur gemeinwohlorientierten Erwachsenenbildung befragt.

 

Lesen Sie kostenfrei:

Bernd Käpplinger: Subsidiariät: Ein Prinzip mit Geschichte und Zukunft?

Falk Scheidig, Tetyana Kloubert: Das Lernen Erwachsener im Spiegel der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021


 

Statistik der Ev. Erwachsenenbildung für das Jahr 2019 veröffentlicht

Die DEAE beteiligt sich seit Jahren in der gemeinsamen Statistik des Verbundes Weiterbildungsstatistik . Die Auswertung für das Jahr 2019 wurde nun veröffentlicht. Daraus ergibt sich:

Es wurden bundesweit 419 Einrichtungen evangelischer Erwachsenen- und Familienbildung statistisch erfasst. Davon lagen – im Blick auf das Veranstaltungsangebot – von 306 Einrichtungen Daten vor. Insgesamt wurden durch diese Einrichtungen 108.405 Veranstaltungen umgesetzt und 1,15 Mio. Veranstaltungsstunden realisiert. 2,28 Mio. Teilnehmende wurden in den Veranstaltungen erreicht. Die nach Teilnehmenden größten Themenbereiche sind dabei Religion-Ethik (622.405 Teilnehmende), Kultur-Gestalten (553.749 Teilnehmende), Familie-Generationen (400.801 Teilnehmende) und Politik-Gesellschaft (341.007 Teilnehmende). Bei der Finanzierung (hier liegen von 238 Einrichtungen Angaben vor) entfallen 25,4 Prozent auf Trägermittel. Demgegenüber werden 29,5 Prozent der Einnahmen aus öffentlichen Mitteln und 31,0 Prozent aus Teilnehmendenbeiträgen erwirtschaftet.

 

 

 

Mitgliederversammlung der DEAE

Am 16.03.2021 fand die Mitgliederversammlung der DEAE statt und fasste inhaltlich wegweisende Beschlüsse für den Verband. Die DEAE geht nun mit einem neuen Selbstverständnis voran und entwickelt neue Formen fachlicher Zusammenarbeit im Verband. Mit der erneuten Einsetzung von zwei Fachgruppen und der Neueinsetzung einer Projektgruppe werden bewährte Formen der Zusammenarbeit gestärkt. Daneben sind die neuen Formen nun gemeinsam zu entwickeln und mit Leben zu füllen. 

Beschlüsse der MV der DEAE 2021
Jahresbericht der DEAE 2020

 

Der Vorstand der DEAE wurde durch die Delegierten ebenfalls gestärkt: Neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern Sabine Schmerschneider, Dietmar Lipkow, Ralf Müller und Antje Rösener als Vorsitzende übernimmt nun Ulrike Koertge, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen, ebenfalls als Vorsitzende Verantwortung für die DEAE.

 

Selbstverständnis

Die Mitgliederversammlung der DEAE beschloss am 16. März 2021 ein aktualisiertes Selbstverständnis: 

 

Die DEAE ist der bundesweite Zusammenschluss der evangelischen Erwachsenenbildung, die sich u.a. in Bildungswerken, Familienbildungsstätten, Kirchengemeinden, Akademien und Landesorganisationen, Vereinen und Verbänden vollzieht. Unsere Arbeit zielt darauf, die Mitgliedsorganisationen zu vernetzen, ihre Fachlichkeit zu fördern, ihre Interessen zu bündeln und gegenüber Kirche und Gesellschaft zu vertreten.

 

Evangelische Erwachsenenbildung ist sowohl ein Teil von Kirche als auch der öffentlich verantworteten Weiterbildung. Die DEAE ist der Ort für den Diskurs über bildungspolitische Entwicklungen in Bund, Ländern und Kirchen. Die erwachsenenbildnerische Expertise kommt in der DEAE zusammen. Sie bietet den Fachleuten für Erwachsenenbildung eine Plattform, um neue Perspektiven für ihre Arbeit an der Schnittstelle von Politik, Kirche, Gesellschaft und Wissenschaft zu entwickeln.

 

Gemeinsame Stellungnahme von DEAE und KEB (Nov. 2020): Stark in Gesellschaft, stark in Kirche, stark in der Krise

Auf einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) sowie der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland – Bundesarbeitsgemeinschaft (KEB) diskutierten die Gremien die aktuellen Herausforderungen innerhalb der kirchlichen Erwachsenenbildung. Mit einem gemeinsamen Papier Kirchliche Erwachsenenbildung: Stark in Gesellschaft, stark in Kirche, stark in der Krise wenden sie sich nun an kirchlich und politisch Verantwortwortliche der verschiedenen Ebenen, auf denen sich kirchliche Erwachsenenbildung verwirklicht. Mehr

 

 

 

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